IN ERINNERUNG AN ANNEMARIE HUBER-HOTZ

Annemarie Huber-Hotz war von Anfang an eine wichtige Fördererin des Vereins ‹Haus der Religionen – Dialog der Kulturen›. Sie hielt die Eröffnungsrede der ersten Fête KultuRel 2002 (s. Bild, links) und warb während vieler Jahre öffentlich für das Projekt.
Bereits im Rahmen der 100 Jahre Henri Dunant-Nobelpreisverleihung äusserte sie am 27. Oktober 2001: "Der zerstörerischen Wirkung des Gegeneinander  (11.09, Terroranschläge in den USA, d. Red.) müssen wir – so utopisch verrückt es gerade jetzt erscheinen mag – die Kraft des Miteinander entgegen halten, die Kraft des Dialogs. Ich finde es deshalb sehr ermutigend und unterstützenswert, dass in Bern ein Haus der Religionen und Kulturen entsteht, in dem alle grossen Religionen unter einem Dach, das sie gemeinsam tragen, vereint sind und den Austausch pflegen."
Mit ihrer inhaltlichen Beteiligung, ihrem grossen Netzwerk und ihrem persönlichen Einstehen unterstützte sie den Bau und den Betrieb des Hauses der Religionen. Annemarie Huber-Hotz verstarb am 1. August 2019 viel zu früh in ihrem 71. Lebensjahr.