aBSCHIEDSFEST GERDA HAUCK

Gerda Hauck in der christlichen Kirche - Haus der Religionen. Im Sommer 2017 wurde ihr an einer Feier für ihr zehnjähriges Wirken seit 2007 gedankt – in dem Haus, dessen Existenz selbst sie noch immer erstaunt.

Dass es dieses einzigartige Gebäude gibt, hat viel mit ihr zu tun, der ehemaligen Vereinspräsidentin. «Gescheite Diskussionen über Religionsfrieden und Integration sind gut», sagt Hauck, doch in diesem Hause geschehe etwas viel Besseres: «Alle tragen etwas dazu bei und begegnen einander auf Augenhöhe.»

Gerda Hauck kennt sich auf dem Gebiet aus. Seit 1981 sind Flüchtlinge und Integration wichtige Themen in ihrem Leben, sei es als Freiwillige, als Caritas-Mitarbeiterin oder als Stadtberner «Integrationstante», wie sie selbstironisch sagt. Hauck ist kein naiver Gutmensch, der Slogan «Friede – Freude – Eierkuchen» stammt nicht von ihr.

Die 73-jährige gebürtige Kölnerin, Mutter dreier erwachsener Söhne, kam 1963 in die Schweiz – und erlebte zuweilen selbst ein Gefühl des Fremdseins, etwa dann, wenn ihr Schweizer in einer Diskussion sagten: «Du als Deutsche kannst das nicht verstehen.» Hauck lässt sich im christlichen Raum des Hauses vor einem Bild fotografieren, das äthiopische Christen in ihrer afrikanischen Heimat anfertigen liessen.

(Auszug aus "Der Bund" - 2017)

Gerda Hauck hat sich an ihrem Abschiedsfest einen Vortrag über Fremdenliebe/ Fremdenhass gewünscht;