Kleider machen Leute ?!

Religiöse oder kulturelle Kleidung dient der Bildung von Identität und sozialer Selbstverortung. Religiöse und kulturelle Sichtbarkeit im öffentlichen Raum kann auch zum Gespräch einladen oder den Eindruck von Fremdheit erwecken. Menschen, die in der Öffentlichkeit an ihrer traditionellen Kleidung festhalten, sind exponiert und können aufgrund ihrer Lebensweise Ablehnung und Ausgrenzung erfahren. Im Workshop erschliessen Teilnehmende verschiedene Lebensweisen, reflektieren über kulturelle und religiöse Sichtbarkeit und diskutieren über die Gestaltung des Zusammenlebens.
Lerninhalt:
- Niederschwelliger, sensorischer Einstieg in das Thema gesellschaftliche Diversität anhand religiöser Kleidungs- und Schmuckstücke.
- Kleidungs- und Schmuckstücke als Ausdruck von Zugehörigkeit und Werten insbesondere im Kontext religiöser Gemeinschaften und Normen.
- Vielfalt und Gemeinsamkeiten religiöser Bedeutungen von Kleidungs- und Schmuckstücken erkennen und diskutieren im Hinblick auf Diskriminierung und gesellschaftlichen (und politischen) Dynamiken und Vorschriften.
Zielgruppe:
Für Klassen und Gruppen zwischen 10 und 18 Jahren
Gruppengrösse:
Bis zu 25 Personen
Dauer:
90 Minuten
Kosten:
Fr. 300.– pro Gruppe
Mögliche Termine:
Di bis Sa, 9.00 bis 17.00 Uhr, Termine nach Vereinbarung
Sprachen:
Deutsch, Französisch, Englisch
Ort:
Dialogbereich
Haus der Religionen
Europaplatz 1
3008 Bern
Raumvermietung
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Stornierungsbedingungen
Bitte geben Sie uns Änderungen Ihrer Buchung rechtzeitig bekannt. Eine Stornierung bis zu 48 Stunden vor dem Termin wird nicht verrechnet. Erfolgt die Stornierung innerhalb 48 Stunden vor dem Termin, wird Ihnen 100% des Preises in Rechnung gestellt. Besten Dank für Ihr Verständnis.
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Mariam Freiburghaus-Kohi
Administration
administration@haus-der-religionen.ch
+41 31 380 51 06
Telefonisch erreichbar:
Montag, 9.30 – 12 Uhr
Dienstag, 9.30 – 12 Uhr
Mittwoch, 10 – 12 Uhr
Donnerstag, 9.30 – 12 Uhr
Freitag, 9.30 – 12 Uhr
Hinweise zum Besuch im Haus der Religionen
Der Besuch eines religiösen Zentrums oder die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen soll für die beteiligten Jugendlichen und Erwachsenen ein positives Erlebnis sein. Eine gute Grundlage dafür bilden die passende inhaltliche Vor- und Nachbereitung sowie die Beachtung gewisser Verhaltensregeln.
Verhaltensregeln
- Unsicherheiten sind normal, man darf immer fragen
- keine privaten Räumlichkeiten betreten
- keine Kultusgegenstände berühren
- vor dem Fotografieren Zustimmung einholen
- während einer Kultushandlung nicht stören
- fremde Gesänge, Rituale, Gerüche interessiert wahrnehmen
- angemessene Kleidung tragen (Schultern, Bauch und Knie bedeckt)
- Handy auf lautlos schalten
- in vielen religiösen Zentren werden die Schuhe ausgezogen
- individuelle Hinweise bitte beachten
- die Moschee darf NUR in Socken (nicht barfuss) besucht werden
Inhaltliche Hinweise
- Der Besuch bzw. die Begegnung muss in einen grösseren Lernzusammenhang eingebettet sein. Für die Vor- und Nachbereitung sollte genügend Zeit eingeräumt werden.
- Entscheidende Voraussetzung für das Gelingen einer interreligiösen oder interkulturellen Begegnung ist die Motivation der Beteiligten, sich auf das Gegenüber einzulassen.
- Die Motivation von Jugendlichen steigt in der Regel beträchtlich, wenn sie den Besuch bzw. die Begegnung für ihren eigenen Alltag als relevant erachten und dies auch erklären können.
- Es freut uns sehr und hilft dem Gespräch, wenn die Jugendlichen ihre Fragen an die Person/Gruppe mit anderem religiösen/kulturellen Hintergrund bereits im Vorfeld formuliert haben.
- Eine Auswahl an Vorbereitungsmaterialen finden Sie hier.




